Kirchenchor Rafzerfeld – Jahresbericht 2008/2009 gekürzt

Kirchenchor Rafzerfeld – Jahresbericht 2008/2009 gekürzt

Als erster Stern an unserem Chorjahresfirmament leuchtet das Ständchen im Altersheim am 20. April vor unserem wie immer dankbaren Publikum.
Am 25. Mai singen wir am Morgen in Wasterkingen. Unsere Organistin Ay Furuya ist begeistert, sie sagt, bei solchen Gelegenheiten singe sie jeweils gern mit uns, und das hat sie seither auch schon einmal spontan gemacht.
Bald nehmen erste Ideen übers Konzert 2009 Gestalt an. Caroline schlägt «Juchzed und singed» vor, die Toggenburger Messe von Peter Roth. Die Anfrage des Eglisauer Kirchenchors, ob er sich für das Konzert uns anschliessen könnte, beantworten wir gerne positiv.
Unsere liebe Mitsängerin Gertrud erkrankt schwer. Sie kann leider auch heute nicht bei uns sein, sondern liegt im Unispital. Gottes Segen und unsere mitfühlende Gedanken seien mit ihr.
Der 15. Juni bringt den ersten Rafzer Abendgottesdienst. Es sind nicht viele Gemeindeglieder zugegen. Dabei würde es nachher noch bestens für das Ansehen des Fussballspiels reichen, in welchem es damals noch zu jubeln gab über uns gute Schweizer an der Euro 08. Bald darauf haben sie dann nicht mehr so gut gespielt.
Nach längerem Leiden verstirbt Elfriede Sandi im Altersheim Rafz. Sie war Chormitglied von 1965 bis 1996. Wir verabschieden uns von ihr im Gottesdienst vom 12. Juli in der katholischen Kirche Rafz.
Der zweite Abendgottesdienst in Rafz folgt am 17. August. Wer will, darf Liedwünsche anbringen. So sieht man, welches die Hits in unserem Gesangbuch sind! Wir bekommen ein paar beglückte Echos.
Am 28. September ist in Wil ein wunderbarer Erntedankgottesdienst vorbereitet worden. Einmal mehr lassen wir John Rutters schöne Werke erklingen. Die Früchte und Blumen vom Gabentisch können hernach erstanden werden. Eine gute Idee!

Am Reformationssonntag singen wir in Hüntwangen um 20.00 Uhr in der Liturgie mit Heinz Leu. Gut passt «De Härr isch min Hirt» von Peter Roth.
Am 16. November ist der dritte Abendgottesdienst in Rafz an der Reihe, mit wunderschönen Lullabys. Der Kirchenchor «was rocking», aber ganz sanft.
David Reitz, dem der Dirigentenstab von Caroline auf den Winter hin übergeben wurde, führt mit uns am Samstag, 29. November im Kirchgemeindehaus einen Probentag durch. Unkompliziert und effizient war das, mit selbst mitgebrachtem Lunch und bereichert durch ein Konzert der Pianistin Christine Harnisch.
Am Adventsabend vom 2. Dezember erlauben wir uns, ein Märchen aufzutischen. Die unvergleichlichen Stabpuppenspielerinnen von Rafz geben das «Tischlein deck dich» zum Besten. Die Tischlein sind auch für alle wieder prächtig gedeckt.
Am 21. Dezember singt der Chor wunderbar im vierten und letzten Rafzer Abendgottesdienst.
Der 24. Dezember in Wil macht mit einer strahlenden Christnachtfeier den Schluss für das Jahr 2008 und für den Einsatz von David. So denken wir.
Aber Caroline, seit dem Spätsommer gesundheitlich nicht in guter Verfassung, beginnt im Januar mit grossem Elan wieder mit uns. Aber dann muss sie für mehrere Wochen pausieren.
Für den Oekumenischen Gottesdienst in Wil können wir Zoi Tsokanou, die Eglisauer Dirigentin, gewinnen. Das ist günstig so, da wir mit dem Eglisauer Chor zusammen mitwirken. Nebenbei lernen wir noch koreanisch mit der griechischen Dirigentin, denn Korea ist die Liturgie gewidmet.
David Reitz leitet dann ebenfalls einige Proben, und einmal übernimmt Heinz Leu spontan und souverän die Probenarbeit für den Gottesdienst in Wasterkingen.
Glücklicherweise geht es Caroline wieder besser. Wir singen am Palmsonntag in Rafz unter ihrer Leitung. Unter Palmenzweigen im Chor ertönt ein frohes Gloria. Wir jubilieren, und dies ist doch eine Alternative zum «auf die Palme geraten».
Den Sternenreigen des Chorjahres beendet wunderschön die Osternacht zu Wasterkingen. Feierlich still und innig, mit Taizéliedern und Kerzenlicht zur anrührenden Geschichte von Katharina Zimmermann. 

Ich möchte schliessen mit einem umfassenden Dank an alle fürs Mittragen und Mittun und mit guten Wünschen, dass es trotz Widrigkeiten immer irgendwie geht. Wenn es uns zu eng wird, lasst uns zu den Sternen schauen! Look at the stars… Lasst uns weiterhin fest zusammenhalten in unserem Kirchenchor, in all unserer bunten Verschiedenheit, es ist das Beste und Einzige, was wir tun können: Eure Lydia

Erstellt am 13.10.2009